Hilfe für Frauen in Not – GRÜNE JUGEND fordert mehr Unterstützung für Frauenhäuser

Die Regensburger Frauenhäuser vermelden, dass sie mit ihren Aufnahmekapazitäten an ihre Grenzen stoßen. Demnach mussten bereits mehrere Frauen an Frauenhäuser in anderen Städte vermittelt werden. Die Situation der Frauenhäuser in Regensburger sei dabei symptomatisch für die Lage der Frauenhäuser in Bayern, erklärt die Grüne Jugend Regensburg.

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Zynisch und menschenverachtend

Zu dem Fall einer transsexuellen Asylbewerberin, die nach Bosnien abgeschoben werden sollte, haben wir vergangene Woche geäußert. Den Hinweis des Richters, dass sie ihre „Neigung nicht offen zeigen müsse“, halten wir nicht nur für zynisch, sondern auch menschenverachtend. Die EU-Kommission stellt fest, dass die Einhaltung der Menschenrechte – sowohl von Roma als auch von Transpersonen – in Bosnien zum Teil nicht garantiert werden kann. PRO ASYL betrachtet die Situation bezüglich Gewalt gegen Homo- und Transsexuelle in Bosnien noch immer als schwerwiegendes Problem.

Nicht nur hat jede Person ein Recht darauf, ihre Persönlichkeit frei zu entfalten – und dazu gehört natürlich auch die Geschlechtsidentität. Insbesondere muss ein „sicherer Herkunftsstaat“ doch auch die körperliche Unversehrtheit der Menschen garantieren können.

Transsexualität ist ein Asylgrund

Am vergangenen Freitag wurde die geplante Abschiebung einer Asylbewerberin durch eine Gruppe Protestierender verhindert. Brisant an diesem Fall ist dabei der Grund, weshalb die Person Asyl sucht: So sei die Asylbewerberin transsexuell und fürchte deshalb Gewalt und Verfolgung in seinem Heimatland. Eine Abschiebung bei vorliegendem Fall ist nicht nachvollziehbar, meint die Grüne Jugend Regensburg.

Nous sommes Charlie Hebdo

Unter dem Motto „Nous sommes Charlie Hebdo“ fand am 8. Januar am Neupfarrplatz eine Gedendveranstaltung an die Opfer des schrecklichen Terroranschlags in Paris vergangenen Mittwoch statt. Neben Eva König vom Grünen Kreisverband, die die Veranstaltung initiiert hat, sprach auch unser Geschäftsführer Stefan Christoph: „Jetzt erst recht brauchen wir Menschenrechte, jetzt erst recht müssen wir für eine offene Gesellschaft eintreten. Das sind wir den Opfern schuldig!“ Auch Oberbürgermeister Joachim Wolbergs sprach zu den etwa 200 versammelten Menschen und warnte davor, dass die Bewertung der Anschläge undifferenzierten Islamgegnern überlassen werde.

Auch die regionale und überregionale Presse berichtete über unsere Veranstaltung:

GRÜNE JUGEND Regensburg diskutiert mit Abgeordeten über TTIP: „Freihandel ist nur demokatisch und transparent machbar“

Am Freitag Abend lud die Grüne Jugend Regensburg zur Diskussionveranstaltung „Was kannst Du gegen TTIP tun?“ in die „Wechselwelt“ ein. Der Bundestagsabgeordnete Uwe Kekeritz und der Regensburger Landtagsabgeordnete Jürgen Mistol referierten über Verhandlungsstand, Inhalte und Folgen des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA (TTIP). „Als GRÜNE JUGEND lehnen wir TTIP entschieden ab“, erklärt die Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Regensburg, Astrid Bösl. Bei internationalen Abkommen dieser Tragweite müssen Transparenz und demokratische Strukturen an erster Stelle stehen.

Was kannst DU gegen TTIP tun?

Vielen Dank Uwe Kekeritz und Jürgen Mistol für die interessanten Inputs. Und den vielen Gästen, die fleißig mitdiskutiert haben!

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Bildung, Umwelt und Asyl als künftige Arbeitsschwerpunkte

Diesen Mittwoch, 10. Dezember, traf sich die GRÜNE JUGEND Regensburg zu ihrer jährlichen Hauptversammlung mit Neuwahlen. Bevor es mit den Vorstandswahlen an den spannendsten Teil des Abends ging, ließ die Jugendorganisation ihre Arbeit im vergangenen Jahr Revue passieren: Vor allem mit den Themen Europa und Asyl sowie mit kommunalpolitischen Zielen habe man sich beschäftigt, so der politische Geschäftsführer der GRÜNEN JUGEND Regensburg, Stefan Christoph. Besonders hervorheben wollte er dabei die Forderungen nach einem Nachtbusprojekt für Regensburg und einem Bikesharing-Konzept – beides Forderungen, die im neuen Jahr Wirklichkeit werden sollen. Insgesamt habe man über 20 Aktionen und fast ebensoviele Presseveröffentlichungen im vergangenen Jahr vorzuweisen. Der Jugendverband war überaus zufrieden mit der aktiven Arbeit 2014.

Grüne Jugend und Grüne Regensburg beim TTIP-Aktionstag

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