Regensburg als Radlerparadies – das soll dem Verkehrskollaps vorbeugen

Im neuen Koalitionsvertrag der Stadt Regensburg sind umfangreiche Maßnahmen festgehalten worden, mit denen den FahrradfahrerInnen in Regensburg das Leben erleichtert werden soll. Damit sei die Domstadt auf dem richtigen Weg, mit innovativen Verkehrskonzepten anderer Großstädte gleich zu ziehen, meint die GRÜNE JUGEND Regensburg. In Wien beispielsweise sei man unter einer grünen Verkehrsbürgermeisterin hier schon zukunftsweisende Wege gegangen, so die Jugendorganisation.

„Eine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik darf ihren Fokus nicht allein auf den motorisierten Individualverkehr legen“, meint Eva König, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Regensburg: „Für die Masse an Autos ist unsere Innenstadt überhaupt nicht ausgelegt. Vielmehr müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir allen Bürgerinnen und Bürgern Mobilität ermöglichen, ohne die Straßen zum Kollaps zu bringen.“ Wie sehr die Straßen bereits jetzt überlastet seien, sehe man am alltäglichen Feierabendverkehr in Regensburg. Und wie sehr schon kleine Veränderungen der Verkehrsführung empfindliche Störungen im Stadtverkehr hervorrufen können, werde außerdem am Beispiel der Albert- und Margaretenstraße derzeit deutlich. „Um solchen Problemen in Zukunft vorzubeugen, müssen wir den Öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver machen und auch den Radverkehr stärken“, so König weiter.

Die GRÜNE JUGEND begrüßt daher die Maßnahmen, die der Koalitionsvertrag festhält und die zum Teil schon in der Umsetzung begriffen sind: „Dass Radlerinnen und Radler in der Altstadt schon jetzt nicht mehr belangt werden, ist ein großer Schritt zu einem besseren Miteinander in der Mobilität“, meint Christiane Fuchs, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Regensburg. Die Schaffung von Abstellplätzen für Fahrräder und speziellen Radbereichen in Parkhäusern sei längst überfällig für eine Stadt wie Regensburg. Die Nachwuchsorganisation denkt aber noch einen Schritt weiter: „Wie in anderen größeren Städten sollte auch in Regensburg ein Bike-Sharing-System umgesetzt werden“, so Fuchs. Wie beim Car Sharing könne man dabei gegen einen geringen Monatsbetrag Fahrräder an mehreren Stationen in der ganzen Stadt ausleihen und zurückgeben. Interessierte Anbieter gebe es für das System bereits. Die GRÜNE JUGEND Regensburg setze darauf, dass auch die Stadtpolitik dem Projekt wohlwollend gegenüber stehe und sich für die Umsetzung von Bike Sharing auch in der Domstadt einsetzt.

Erstes GRÜNE JUGEND-Video gedreht

Gestern haben wir zusammen das erste GRÜNE JUGEND Regensburg-Video in der Altstadt gedreht. Wir zeigen, was sich auch für junge Menschen in Regensburg mit dem neuen Koalitionsvertrag ändern soll. Das Ergebnis des Drehs gibt es bald auch hier.

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GRÜNE JUGEND Regensburg zur Europawahl

„Das gute Ergebnis der Grünen freut uns sehr – gerade in der Stadt Regensburg haben die Grünen überdurchschnittlich abgeschnitten. Besonders erfreut sind wir auch über den Einzug der beiden ehemaligen Sprecherinnen der Europäischen Grünen Jugend Ska Keller und Terry Reintke (Kandidatin der Grünen Jugend) ins europäische Parlament und sehen dadurch junggrüne Anliegen im Europa kompetent vertreten“, erklärt Eva König, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Regensburg. „Darüber hinaus stimmt uns die im Vergleich zur Europawahl 2009 gestiegene Wahlbeteiligung in Deutschland zuversichtlich; sie zeigt ein gestiegenes Interesses für Europa.“

Antieuropäische Tendenzen machen die GRÜNE JUGEND aber auch nachdenklich: „Mit Sorgen betrachten wir jedoch das Wahlergebnis der Parteien am rechten Rand des politischen Spektrums. Vor allem das relativ hohe Ergebnis der Alternative für Deutschland, die neben ihren rechtspopulistischen Positionen in den vergangenen Monaten verstärkt durch gewalttätiges Auftreten aufgefallen ist, beunruhigt uns sehr“, so Christiane Fuchs, ebenfalls Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Regensburg. „Dass Parteien mit europafeindlichen Tendenzen sich nicht nur in Deutschland an Beliebtheit erfreuen, zeigen leider auch die knapp 20%  der Stimmen für die FPÖ in Österreich und das Abschneiden der faschistischen Partei „Goldene Morgenröte“ als drittstärkste Partei in Griechenland.“

Es grünt und blüht im Regensburger Umland

Diese Woche wurde die Koalitionsvereinbarung, die neben den Landkreis-Grünen auch Freie Wähler, SPD, ÖPD/PU und FDP für die Kreistagsperiode 2014-2020 unterschrieben haben, veröffentlicht. Damit sind die Grünen im Regensburger Landkreis nach Jahren in der Opposition erstmals auch an der Kreistagsregierung beteiligt.
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Dem Morgen grün entgegen

Am Montagabend verabschiedeten neben den Regensburger Grünen – mit einer überwältigenden Mehrheit – auch SPD, FDP und PIRATEN den Koalitionsvertrag (hier als .pdf) zwischen dem neuen Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und seiner „Regenbogen-Koalition“. Die GRÜNE JUGEND Regensburg zeigt sich erfreut, dass in dem Koalitionsvertrag die Interessen junger Menschen ernst genommen wurden und viele der Forderungen, die die GRÜNE JUGEND in ihrem Kommunalwahlprogramm aufgestellt hatte, mit dem Vertrag jetzt Realität werden sollen: (mehr …)

Nachtinfostand Nummer 3

Auch in der Nacht vor der Wahl haben wir zusammen mit dem Grünen OB-Kandidaten Jürgen Huber noch Unterschriften für Nachtbusse in Regensburg gesammelt.

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Nachtinfostand, die Zweite

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