Am Montagabend verabschiedeten neben den Regensburger Grünen – mit einer überwältigenden Mehrheit – auch SPD, FDP und PIRATEN den Koalitionsvertrag (hier als .pdf) zwischen dem neuen Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und seiner „Regenbogen-Koalition“. Die GRÜNE JUGEND Regensburg zeigt sich erfreut, dass in dem Koalitionsvertrag die Interessen junger Menschen ernst genommen wurden und viele der Forderungen, die die GRÜNE JUGEND in ihrem Kommunalwahlprogramm aufgestellt hatte, mit dem Vertrag jetzt Realität werden sollen:

Auch wenn es einige recht große Wermutstropfen gäbe, wie die Durchsetzung der Sallerner Regenbrücke und den Bau des Regensburger Kultur- und Kongresszentrums (RKK) am Ernst-Reuter-Platz, sei man doch überzeugt, mit dem Programm einen Grundstein für eine zukunftsgerichtete Politik für alle Generationen zu legen, meint Eva König, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Regensburg. „Insbesondere was Kreativität und Kultur angeht setzt der vorgelegte Vertrag Maßstäbe“, so König weiter. „Die Initiative Komplex, die ein soziales und kulturelles Zentrum im Herzen Regensburgs schaffen will, haben wir als GRÜNE JUGEND auch bisher schon unterstützt.“ Erfreulich sei auch, dass das Anliegen der Initiative con_temporary, die Zwischennutzung von vielfach vorhandenen leerstehenden Gebäuden, jetzt Wirklichkeit werden soll. „Das zeigt, dass es sich auch als Jugendlicher lohnt, sich für eine Idee zu engagieren.“

Überzeugt ist die GRÜNE JUGEND auch vom verkehrspolitischen Teil des Vertrages, der – nicht nur – jungen Menschen mehr Mobilität ermöglichen soll. Gerade beim Thema Nachtbusse ist die Jugendorganisation überzeugt, durch das eigene Engagement in den vergangenen Monaten etwas erreicht zu haben: „Insbesondere auch die vielen hunderte Unterschriften von Menschen aus der Stadt und dem Landkreis haben das Thema nach vorne und damit auch auf den Verhandlungstisch gebracht“, so Christiane Fuchs, Königs Kollegin als Sprecherin der GRÜNEN JUGEND. „Wir begrüßen auch die Entscheidung zum fahrradfreundlichen Ausbau des Stadtverkehrs und insbesondere die neuen Konzepte für Radlerinnen und Radler in der Altstadt.“

Auch in weiteren Bereichen sieht die GRÜNE JUGEND die künftige Stadtregierung mit dem Koalitionsvertrag gut aufgestellt: „Dass Engagement gegen Rechts in Regensburg gefördert und nicht behindert werden soll, ist ein gutes Zeichen an alle Demokratinnen und Demokraten der Stadt“, stellt Stefan Christoph, politischer Geschäftsführer der GRÜNEN JUGEND Regensburg, fest. Auch andere Themen wie eine öffentliche und öffentlich geförderte W-LAN-Infrastruktur sowie die Einführung eines Stadtpasses für sozial Bedürftige, seien der Jugendorganisation im Vorfeld sehr wichtig gewesen, so Christoph weiter. „Insgesamt können wir sehen, dass viele junggrüne Themen in diesen Koalitionsvertrag Einzug gefunden haben. Das wird der Stadt gut tun!“ Die Jugendorganisation wünscht der neuen Stadtregierung das Beste und hofft auch weiterhin auf einen sozialen, ökologischen und fortschrittlichen Kurs der Stadtpolitik. Die GRÜNE JUGEND selbst will sich weiterhin denjenigen Themen widmen, die vor allem junge Menschen in der Stadt betreffen, und diese aktiv vorantreiben.