Diese Woche wurde die Koalitionsvereinbarung, die neben den Landkreis-Grünen auch Freie Wähler, SPD, ÖPD/PU und FDP für die Kreistagsperiode 2014-2020 unterschrieben haben, veröffentlicht. Damit sind die Grünen im Regensburger Landkreis nach Jahren in der Opposition erstmals auch an der Kreistagsregierung beteiligt.

Die GRÜNE JUGEND Regensburg begrüßt den neuen Koalitionsvertrag und zeigt sich besonders erfreut darüber, dass sich darin Themen wiederfinden, für die die GRÜNE JUGEND Regensburg bereits seit längerer Zeit eintritt und die auch in ihrem Wahlkampf eine zentrale Rolle spielten, wie beispielsweise die Einführung von Nachtbuslinien: „Sehr positiv hervorzuheben am Koalitionsvertrag ist, dass neben der Stadt Regensburg jetzt auch der Landkreis Zustimmung für einen Modellversuch mit Nachtbussen signalisiert“, meint Eva König, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Regensburg. „Wie uns unsere Nachtbuspetition die vergangenen Monate gezeigt hat, besteht nicht nur in der Stadt Regensburg, sondern auch bei den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis großes Interesse an einem Nachtbusverkehr“, so König weiter.

Als ebenso positiv schätzt die GRÜNE JUGEND die Bestrebungen im Bereich der Schulen ein. Sowohl der Ausbau von Ganztagsschulen als auch die forcierte Umsetzung von Inklusion sind der richtige Weg für ein zukunftsfähiges und sozial-gerechtes Bildungswesen. „Im Sinne einer Gesellschaft des Miteinanders werden mit der angestrebten Umsetzung von Inklusionsmaßnahmen an Landkreisschulen im Koalitionsvertrag die richtigen Zeichen gesetzt“, so Königs Vorstandskollegin, Christiane Fuchs. Auch die Bestrebungen zur Einrichtung eines Integrationsbeirats und die Betonung einer „Kultur des Willkommens“ gegenüber Flüchtlingen und Asylbewerberinnen und -bewerbern sind aus Sicht der GRÜNEN JUGEND Regensburg die richtigen Ansätzen auf dem Weg in eine Gesellschaft, die nicht ausgrenzt, sondern alle Menschen mit einbindet.

Als Jugendorganisation zeigt sich die GRÜNE JUGEND natürlich auch besonders erfreut über jugendpolitische Maßnahmen wie dem Ausbau der Jugendsozialarbeit und der Einrichtung von Jugendparlamenten. „Jugendparlamente sind eine gute Idee, um junge Menschen für politische Prozesse zu sensibilisieren und einen Grundstein für politisches Engagement zu legen“, konstatiert Stefan Christoph, politischer Geschäftsführer der GRÜNEN JUGEND Regensburg.
Die GRÜNE JUGEND Regensburg wünscht der Koalition für die kommenden sechs Jahre viel Erfolg und gutes Gelingen beim Umsetzen ihrer Vorhaben.