Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Regensburg

Viele junge Menschen in Regensburg, insbesondere Studierende, aber auch Azubis sowie Schülerinnen und Schüler, haben ihren Lebensmittelpunkt in Regensburg, sind aber immer noch am elterlichen Wohnsitz gemeldet. Sie können so die Politik der Stadt, die wichtige Entscheidungen für ihr Leben trifft, gar nicht durch Wahlen oder Bürgerentscheide mitbestimmen. Die GRÜNE JUGEND Regensburg will daher junge Leute in der Stadt dazu aufrufen, ihren Erstwohnsitz nach Regensburg zu verlegen, um hier auch wählen zu können.

Am 16. März 2014 finden bayernweit Kommunalwahlen statt, bei denen die Kommunalparlamente, LandrätInnen und BürgermeisterInnen gewählt werden. Die Ummeldefrist dafür läuft noch bis zum 16. Januar. Die Ummeldung kann für die Stadt Regensburg im Bürgerzentrum am Dachauplatz oder in einem der Bürgerbüros in der Bennesstraße bzw. in Burgweinting erfolgen, im Landkreis bei den zuständigen Gemeindeverwaltungen.

Kommunalpolitik mag für die Ohren vieler junger Menschen erst einmal langweilig klingen. Dabei entscheidet die Stadt jedoch über wichtige Themen, die gerade den Alltag von jungen Menschen in Regensburg betreffen: Wenn es etwa um bezahlbaren Wohnraum in der Domstadt geht, ist die Regensburger Stadtplanung gefragt. Am Stadtrat liegt es, eine verpflichtende Anzahl an bezahlbaren Wohnungen bei jedem Bauprojekt einzufordern. Aber auch der Betrieb der Busse in Regensburg und im Umland wird von den Kommunen gesteuert. Ein verbesserter Bustarif für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende etwa könnte nur unter Mitwirkung von Stadt und Landkreis eingeführt werden.

Auch die Grüne Jugend Regensburg selbst will sich mit eigenen, für junge Menschen relevanten Forderungen in den kommenden Kommunalwahlkampf aktiv einbringen: Zentral sind dabei der notwendige Ausbau von bezahlbarem Wohnraum und eine bessere Mobilität für Jugendliche. Weitere Themen sind eine stärkere und gezieltere Förderung junger Kultur in Regensburg, ein ganztagsgerechter Ausbau der Schulen in Stadt und Landkreis sowie die Etablierung eines freien und öffentlichen W-LAN-Netzes. Seinen Wohnsitz noch umzumelden, um solche Projekte zu unterstützen, lohne sich daher, bekräftigt die Jugendorganisation ihren Aufruf.

Wie ernst es ihnen mit diesem Engagement ist, zeigen etliche Junggrüne auch durch ihre eigene Kandidatur für die Regensburger Kommunalparlamente. Darunter sind:

  • Judith Werner (Stadtrat, Listenplatz 5)
  • Ludwig Simek (Stadtrat, Listenplatz 8)
  • Eva König (Stadtrat, Listenplatz 9)
  • Sven Seeberg-Elverfeldt (Stadtrat, Listenplatz 14)
  • Ssaman Mardi (Stadtrat, Listenplatz 28)
  • Angelika Frey (Stadtrat, Listenplatz 29)
  • Ina Schneider (Stadtrat, Listenplatz 39)

 

  • Eva Kammerl (Kreistag, Listenplatz 21 – Gemeinderat Brunn, Listenplatz 6)