Grüne Jugend Regensburg präsentiert Kommunalwahlprogramm 2014

Pünktlich zum Auftakt des Kommunalwahlkampfes 2014 formuliert die GRÜNE JUGEND Regensburg ihre kommunalpolitischen Kernforderungen. Sozial, modern, ökologisch – nach Meinung der GRÜNEN JUGEND Regensburg sind dies die Attribute, die Regensburgs Politik in Zukunft prägen sollen. Das junggrüne Wahlprogramm unter dem Motto #zukunftbegruenen soll aktiv zu dieser Entwicklung beitragen. Das neue Kommunalwahlprogramm behandelt eine Vielzahl von Themenkomplexen, die in ihrer Gesamtheit eine klare Linie erkennen lassen: „Wir wollen mit diesem Programm vor allem das junge Regensburg ansprechen und rücken daher jugendpolitische Forderungen in den Vordergrund. Junge Menschen unter 30 stellen immerhin über ein Drittel der Regensburger Bevölkerung dar, daher sollen sie auch inhaltlich in der Stadtpolitik mitentscheiden“, erklärt Eva König, Sprecherin der Grünen Jugend und Kandidatin für die Stadtratswahl.

Von der problematischen Wohnraumsituation bis hin zur Bewahrung junger und alternativer Kultur in Regensburg, wurden Anreize und Lösungsansätze formuliert, die zu einer sozialen, modernen und ökologischen Stadtpolitik beitragen sollen.

Große Bedeutung wird dem allgegenwärtigen Wohnraummangel beigemessen. Vor allem junge Menschen sehen sich in Regensburg stetig steigenden Wohnkosten gegenüber und sind deshalb immer öfter gezwungen, auf die nähere Umgebung auszuweichen. Die GRÜNE JUGEND fordert in diesem Zusammenhang sowohl die Erhöhung der Sozialwohnungsquote, als auch eine Stärkung der Position des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz bei der Schaffung neuen studentischen Wohnraumes.

Auch bezüglich der alltags-und berufsbedingten Mobilität wird umfassender Handlungsbedarf gesehen. „Um gleiche Voraussetzungen bei der Wahrnehmung weiterführender Bildungswege zu schaffen, muss eine komplette staatliche Kostenübernahme des Ausbildungs- und Schulwegs auch nach der 10. Jahrgangsstufe erfolgen“, meint Christiane Fuchs, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Regensburg. Als weitere elementare Forderungen werden der Erhalt des kostengünstigen Semestertickets für Studierende, sowie die Einführung eines Sozialtickets für finanziell schwächer gestellte Bürger und Bürgerinnen angeführt. Ein weiterer Aspekt des Themenkomplexes ÖPNV, ist die Forderung nach der Einführung eines Nachtbusverkehrs, um eine sichere Heimfahrt auch nach 24 Uhr zu ermöglichen und die Ruhestörung in der Altstadt zu reduzieren. Hierzu wird die GRÜNE JUGEND zeitnah eine Informationskampagne in der Regensburger Innenstadt abhalten.

Um dem digitalen Zeitalter auch in Regensburg gerecht zu werden und einen allgemeinen schnellen Internetzugriff zu sichern, soll weiterhin die Freifunkinitiative verfolgt werden. „Indem alle Teilnehmenden einen Teil ihrer Internetbandbreite per WLAN zur Verteilung über Richtfunkantennen zur Verfügung stellen, wird eine leistungsfähige und lokale Netzwerkinfrastruktur in Bürgerhand für jeden frei zugänglich realisierbar“, erklärt Sven Seeberg, Netzexperte der GRÜNEN JUGEND Regensburg und Stadtratskandidat.

Ebenso soll Regensburg als ein Sammelpunkt junger Kultur erhalten und unterstützt werden. „Junge und alternative Einrichtungen wie das L.E.D.E.R.E.R. machen den besonderen Charme der Stadt Regensburg aus und müssen weiterhin durch die Stadt gefördert werden. Der Ausbau von kulturellen Begegnungsstätten und Auftrittsmöglichkeiten ist ebenso unser Anliegen wie der Erhalt des aktuell gefährdeten Ostentorkinos“, formuliert Judith Werner, Platz fünf der grünen Stadtratsliste.

Weitere Forderungen beziehen sich auf einen umfassenden Ausbau der Radwege vor allem in der Innenstadt, eine ganztagsgerechte Ausstattung der Schulen und die Abschaffung der Sperrzeit. „Nach intensiven Diskussionen und der erfolgreichen Fertigstellung unseres Programms, sind wir nun bereit, unsere Inhalte an die Regensburger Bevölkerung heranzutragen und freuen uns auf einen spannenden Wahlkampf“, lässt Matthias Gilch, Vorstandsmitglied der GRÜNEN JUGEND Regensburg verlauten.

Die Weichen sind also gestellt – Für die junggrünen Engagierten beginnt nun die entscheidende Phase des Wahlkampfes.